Client News, German, Travel News

Möhren für die Osterhasen Namibias – Oshivelo Farming auf Onguma

Es mag ein Gerücht sein, dass namibische Osterhasen  bevorzugt Möhren aus dem Anbau von Oshivelo Farming im Grenzgebiet zwischen Etoscha Nationalpark und Onguma Naturreservat fressen. Kein Gerücht ist es jedoch, dass ein Großteil des gesamten in Namibia verzehrten Gemüses aus dem Anbau rund um die Gemeinde Oshivelo nahe Onguma stammt.

Die Keimzelle dieses Pilotprojektes für nachhaltige Entwicklungsförderung liegt im Naturreservat Onguma, das unmittelbar östlich an den Etoscha Nationalpark angrenzt und in fünf außergewöhnlichen Lodges und Camps sowie auf zwei Campingplätzen Unterkunft bietet. Der Ongumabesitzer John Vorster rekrutiert die Vielzahl seiner Mitarbeiter aus Oshivelo, und erfuhr so auch von den Sorgen und Nöten, die einen Teil der lokalen Bevölkerung immer wieder im Nationalpark und im Onguma-Reservat wildern ließ. Eine Arbeitslosenquote von 60 %, und keine weitergehenden Perspektiven jenseits des Tourismus.

Onguma, Lodge photography, David Rogers, 2018

An diesem Punkt kreuzten sich 2012 die Interessen des Onguma-Eigentümers John Vorster und des namibischen Farmers Jan Cronje, der die Idee hatte, eine 500 Hektar große, brach liegende Parzelle des Onguma-Reservates für Gemüseanbau zu kultivieren. Das Projekt ‚Oshivelo Farming‘ war geboren.

Wer heute die Farm Oshivelo besucht, kann die harte Aufbauarbeit des Farmerehepaares Jan und Lizette Cronje nur erahnen. Zumal es ihrem Partner John Vorster bei seinem Engagement vorrangig darum ging, die Menschen vor Ort in Arbeit und Brot zu setzen, wie er in der Rückschau betont: „Unser Hauptanliegen bestand darin,  in großem Maßstab Arbeitsplätze für die Gemeinde Oshivelo zu schaffen.“ Dieser Ansatz schloss es aus, die Kultivierung des Bodens mittels großer Landmaschinen zu bewerkstelligen. Ganz im Gegenteil. Manpower war und ist gefragt.

 

Heute beschäftigt Oshivelo Farming permanent 250 Dorfbewohner, sowie in Ernte-Hochzeiten 100 saisonale Arbeitskräfte. Die ganzjährige Produktpalette reicht von Karotten, Rote Beete, Zwiebeln, Tomaten, Paprika, Kohl, Mais, Kürbis und Brokkoli bis zu Papayas. „Derzeit werden monatlich vierhundert Tonnen Gemüse auf dem namibischen Markt verkauft. Die Kunden reichen von großen Supermarktgruppen wie Woolworths, Spar, Checkers und Food Lovers Market bis hin zu lokalen Händlern im Einzugsgebiet von Oshivelo“, wie Jan Cronje nicht ohne Stolz schildert. Onguma Gäste können das frische Obst und Gemüse direkt in den Camps geniessen.

Onguma, Lodge photography, David Rogers, 2018

Für John Vorster ist diese Erfolgsgeschichte von Oshivelo ein Masterplan dafür, wie er sich nationale wie auch internationale Entwicklungsförderung vorstellt: „Vorrangiges Ziel von Entwicklungspolitik muss es sein, Jobs und Einkommen zu schaffen – und nicht als Wohltätigkeitseinrichtung Almosen zu verteilen.“

Gerade in Krisenzeiten wie heute, da der Tourismus auch in Namibia leidet und viele Beschäftigte freigesetzt werden, bewährt sich das Konzept von Ongumabetreiber Vorster, denn Oshivelo Farming bietet sichere Arbeitsplätze, sorgt für den Grundstock einer gesunden Ernährung der Gesamtbevölkerung und – das nicht zuletzt – sichert mit einer reichen Möhrenernte den unermüdlichen und pünktlichen Einsatz der namibischen Osterhasen.

Wer dem Osterhasen persönlich über die Schulter schauen möchte und den Gemüseanbau von Oshivelo als Teil von Onguma Onguma hautnah erleben möchte, der wende sich bitte an die gängigen Vertriebskanäle. Wir stehen selbstverständlich jederzeit zur Seite: hella@sabela-africa.com

Mit dieser frohen Kunde wünschen wir von Sabela Africa Euch allen

FROHE OSTERN!

Share this Story
Load More Related Articles
Load More By Hella Gobel
Load More In Client News

Check Also

Carrots for the Easter Bunnies of Namibia – Oshivelo Farming Onguma

It may be a rumour that Namibian Easter ...